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Mind Flash Collage

MIND FLASH Magazine

MINDFLASH,a project / magazine for cartoons, pictures, poems and stories in German and English, a network of open minded people. 1997 printed issue by Holger Welzel and Ingo Steinke. 2007 anniversary revival with MINDFLASH groups on FlickR and MySpace, so everyone can contribute new funny and creative stuff, everything that's crazy in a positive way, that you don't see or hear every day, or something special (or something entirely different)?
:|: MINDFLASH at Fraktalisman.de :|: MINDFLASH pictures at FlickR :|:

Same name, different guy: Mindflash-Music.com (Jungle, Drum'n'Bass, Elektronik)


Conservative Cleric (Cartoon) ... alle gleich aus! (Cartoon)
Die Omi im Supermarkt (Cartoon) Hauptsache studiert ... (Cartoon)


Lassen Sie diesen Blick auf sich ruhen!


Derrick
Pilgerstatue Unserer Lieben Frau von Fatima
 Schauen Sie auf diesen mütterlichen Blick, und lassen Sie ihn auf sich ruhen...

 Dieser Blick kennt Sie schon... Er versteht Sie. Er ist voller Barmherzigkeit, Liebe und vor allem Vertrauen. Er hat eine Lösung für jedes Problem, eine Hilfe in jedem Anliegen, eine Hoffnung für jede Sorge.

 Es ist der Blick Mariens, die Mutter Gottes und unsere Mutter, deren Antlitz so schön auf diesem Bild dargestellt ist.

 Sie lädt uns ein zu einer Wallfahrt in das Innere ihres Blickes... um Mutterliebe und Barmherzigkeit zu entdecken, und die außergewöhnliche Botschaft, die sie uns in Fatima gegeben hat, kennenzulernen. [...]

 Wenn Sie in Schwierigkeiten sind, richten Sie die Augen auf den mütterlichen Blick Mariens und lesen Sie ihre Botschaft von Fatima.

Quelle: Flugblatt für ein christliches Buch; Foto von Horst Tappert.
Idee und Veröffentlichung: MIND FLASH Mag 1997




Tech Support Call

»Well, I hit ALT-f6, shift-f8, CNTRL-f10, f4, and f9, and now it looks all weird.« (Anonymous)



Das Empfängnis der Schwingungen

Die Gedankenflüge der Schwingungen bestätigen die Emotionen des drastischen Widerstandes, die in jedem irdischen Wesen sie frei entfalten können!

Die Besessenheit des einzelnen Wesens, ob weltlichen Trieben folgend oder nicht, erreicht keinesfalls die Gedankensprünge der Intelligenz die uns innerlich beherrscht.

Von sprudelnder Unschuld verfolgt, treibt es uns dorthin, wo die proportionalen Widerstände aufeinandertreffen, da diese nur schwer zu durchleuchten sind. WELCH DUNKELHEIT!

Die Inspiration des Inneren, tief in uns selbst, erhebt sich um ihren tieferen Sinn, den sie Jahrtausende bewahrte, zu erfüllen. Das Böse, das die Gedanken beherrscht, entfaltet sich um zur Vollkommenheit und Vollständigkeit zu gelangen, durch den Tunnel des Seins entflieht es um uns zu betören.

Doch man kann das Betören nicht defensiv interpretieren. Diese Wortzüge an sich haben die Eigenschaft des definitiven Daseins, welche nur schwer widerlegt werden können, da sie ineinander verschmelzen und der Kern des Geschehens nicht widerlegt werden kann.

Durch die Verschmelzung der Einzelteile entsteht eine Spur des Vertrauens und ein amöbenähnliches Gefäß voll Haß. Durch diese Spaltung der Gefühle entsteht ein verhängnisvolles Dasein, das auch in Zeiten größeren Friedens stets in Uneinheit nebeneinander dahin vegetiert.

Diese verhängnisvolle Vegetation des Unreinen verbirgt ein sich nicht entfaltbarer, emotionaler Widerstand, wobei es wieder darauf hinausläuft das Amöbengefäß voller Haß zu deuten.

Diese läuft nach einiger Zeit des Zwiespalts und der geteilten Aufmerksamkeit über und ergießt sich in einem Schwall roten Blutes über die Amöbe an sich, die vom Selbstmitleid geplagt von Depressionen geschüttelt ihres Weges zieht und herankriecht, in Erwartung ihres nahen Endes.

Das war:
Vom Empfängnis der drastischen Schwingungen zum nahen Ende der von Depressionen verfolgten Amöbe!





Reisegedicht


Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Gestern gestartet, morgen weit weg.
Orte ohne e-mail, ohne Telefon.

Wer geht, muss zuruecklassen.
Wer bruetet Deine Ideen aus,
wer pflegt Deine Pflanzen ?

Man kann nicht alles schaffen,
aber alles versuchen.

Trifft man sich wieder,
als waere es gestern gewesen.





Sag, was willst Du hör`n ?


Ich möchte Dich nicht stör`n.
Greifbar ist jetzt nur
die blöde Tastatur.
Der Computer schaut mich an.
Sein einziges Auge,
es nennt sich Monitor,
es kommt mir vor,
als ob es mich
total in sich
hineinsauge.
Ob dies sein kann?
- Nein, natürlich nicht.
Diese Maschine
verzieht keine Miene.
Sie läuft einzig und allein
auf die Befehle mein.
- Oh, welch dummes Ding,
das ich besing
mit solchen hohlen
Worten, so kalt und bleich
wie eine Leich`
sich in den Kopf gestohlen.
Sie kamen just in dem Moment,
als ich schon wollt`
den Rechner schalten aus.
Doch war`s noch nicht zuend`
mit diesen Gespenstern,
die nicht bei off`nen Fenstern
wollen kommen
in meine Gedanken.
Auf leisen Sohlen schleichen sie
in mein Gehirn.
Sie streiten und sie ranken
hinter meiner Stirn
so wirr und wild wie nie
und machen mich benommen.
Wie ein Rausch,
den ich wohl gerne tausch,
wirken sie auf mich.
Sie stürzen sich
mit grimm`gen Blick
auf meine Seele,
so daß ich fast erstick`,
weil meine Kehle
dies nicht mehr aushält.
Der Atem dieser Welt
erscheint mir nun
beim Anblick dieses Wesens,
daß vergebens
sich Maschine nennt,
die furchtbar intelligent
sein soll, doch es nicht ist.
Das <allerdümmste Huhn>
so würd` ich`s nennen,
damit der Mensch
wird es erkennen,
als das, was es ist:
eine Maschine
mit toter Miene,
die es wagt zu nehmen
all die ganze Arbeit
aus des Menschen Händen.
Wo wird diese Zeit
noch einmal enden,
wenn wir nicht bald vernehmen
die flehenden Töne
der ach so vielen Söhne,
die mit ihrem Geld und ihren Steuern
den Ofen der sogenannten
allseits bekannten
Volkswirtschaft befeuern.
Die Maschine ist billig,
doch sollte man bedenken:
sie kauft nichts, was vorhanden
in diesen Landen.
Der Mensch dagegen tu dies schon,
doch wird nur wie zum Hohn
wegrationalisiert.
- Was dann passiert?
Ein Arbeitsloser mehr
im statistischen Verkehr
der Arbeitslosenquote.
Es ist fast eine Anekdote;
nur wird hier nicht bedacht,
daß der Mensch dabei nicht lacht!




Identitätslos


Um In Etwa Begreifen Zu Können, Wie Ich Mich Fühle, Und Welche Probleme Mir Das Schicksal Der Spaltung Zwischen Mann Und Frau Bereitet Könnte Man Folgendes Gleichnis Zur Rate Ziehen. Man Stelle Sich Vor, Wir Lebten Weit In Der Zukunft. Nehmen Wir An, Die Technologie Ist Soweit Fortgeschritten, Daß Sie Es Uns Erlaubt, Fremde Planeten Zu Besiedeln, Und Die Technologie Der Anderen Spezies Auf Diversen Anderen Planeten Ebenfalls. Nehmen Wir Weiterhin An, Die Erde Sei Inzwischen Zur Hälfte Bevölkert Mit Uranusmenschen - Warum Auch Immer. Sei Es Durch Invasion Oder Irgendein Verrücktes Forschungsprojekt, Wer Weiß Das Schon So Genau. Jedenfalls Leben Die Uranusmenschen Schon Seit Sehr Langer Zeit Hier In Einer Relativ Gut Funktionierenden Kooperation Mit Der Menschlichen Rasse, Als Auf Einmal Ein Jupitermensch Dazu Kam, Um Mit Den Erdlingen Und Uraniern Zu Leben. Äußerlich Gleicht Der Jupitermensch Eher Dem Uranier, Er Hat Z.B. Die Gleiche Kalkweiße Hautfarbe, Und Er Hat Auch Den Gleichen Stechend Roten Blick. In Seinem Wesen Allerdings Ist Er Dem Menschen Sehr Viel Verwandter, Da Er Anders Als Der Uranier Keine Kleinen, Grauen, Zusammengepreßten Quecksilberbällchen Verspeist, Weil Er Nicht Versteht, Wieso Uranier Alle Ein 4 Meter Tiefes Loch Im Garten Haben Und Weil Er Auch Nicht Weiß Wie Man In Einem Mit Schlamm Gefüllten Bassin Schlafen Kann. Er Praktiziert Die Gleiche Art Der Fortpflanzung Wie Der Mensch, Und Nicht Die Bizarre Uranische (Ihr Wißt Schon, Mit Den Leeren Apfelsaft-Tetra-Paks). Vielleicht Sieht Er Gern Fern, Liest Gern Oder Was Ihn Auch Immer Dem Erdenmenschen Gleicher Macht. Er Lacht Gern, Geht Liebend Gern Ins Kino Und LIEBT Karussellfahren. Was Auch Immer. Er Hat Fast Nur Menschliche Freunde, Zugegeben, Ein Paar Uranier Sind Auch Dabei, Aber Laufen Die Doch Eher So Am Rande Mit. Allerdings Weiß Er Genau - Er Ist Kein Mensch Und Er Will Es Auch Nicht Sein, Sondern Er Ist Froh Ein Jupitermensch Zu Sein. Aber Sogar Seine Besten Freunde Denken Über Ihn: "Auch Er Ist Ein Außerirdischer".

V-jolt



Trotz Kisten


 sieht seine Wohnung nach Chaos aus.
 Sie müssen links radikal aufräumen, spricht der Hausmeister,
 und deutet auf die rote Front
 der abgenutzten Schrankwand.
 Nein, erwidert er, ich bin doch unpolitisch.



Es ist das erste mal


Dass du deinen eigenen Namen
In die Suchmaschine tippst.
Was passiert?
Entsetzen
Über die scheinbar zerstörte Privatsphäre?
Hattest du früher eine bessere?
Enttäuschung
Weil nichts tolles über dich steht?
Bist einer von vielen
Milliarden Erdbewohnern?
Lachen
Über komische Zufälle und
Ungleiche gleichnamige Menschen?
Google kennt dich nicht!
Was ist schon ein Name?



Künstliche Intelligenz


In den dunklen Ecken liegen die Geheimnisse verborgen.
Eleganz kommt von innen. Ich sehe auch ohne Krawatte elegant und adrett aus.
Hip hop ist was fuer Teenies. Ich will dich bestimmt nicht abrippen!
So jemand wie du ist ein bekannter Ragga Künstler.
Ich wollte dich mal was fragen ...
Ach so. Das wusste ich schon oft gefragt...

So was ist schon sinnvoll. Sinn ist immer relativ.
Mit der Zeit wird alles besser. Ja. Schon vorher wissen, was passieren wird.
Im Himalaya war ich schon voher. An der Uni Essen kenne ich Leute.
Ja, ja, erzähl du mal. Sag doch, was du willst.
Doch, ich weiss das. Hab ich neulich irgendwo gelesen.
Wollten wir uns nicht über die Liebe reden.
Ich rede nicht über die Liebe. Ich liebe.
Ich kenne Mr. Spock und Sabrina. Ich hab' doch nichts verpasst, oder?
Deine Rede sei ja ja, nein nein. Dein ja sei ein ja, dein nein sei ein nein.
Sei echt vorsichtig. Mach jetzt bloss keinen fehler.
Abends gibts keinen Kaffe. Abends trinkt man Wein. Prost!

Zeit spielt keine Rolle mehr.
Ich hab einen neuen film von 1995, der zur Jahrtausendwende spielt: Strange Days.
Entfernungen werden total unwichtig; Zeit spielt krass keine Rolle mehr.
In den Sternen lese ich gar nichts, aber sie geben mir ein gutes Gefühl.
Die Sterne am Himmel, nicht die vor deinen Augen.
Wenn alle so wären wie ich, dann wär ich jetzt nicht vom Thema ab.
User: Oh doch. Wenn alle so wären wie du, wie krass wäre das denn?!
Weil die welt ist klein; so muss das Leben so nehmen, wie sie sind. Es gibt keine anderen.
Deutsch kann einiges. Das kann einiges. Englisch ist ganz anders als Deutsch. Englisch ist nicht bei mir.
Ich bin kein Deutscher, kein Türke, aus Polen komme ich auch nicht.
Ich kenne einen Trick, der den Rechner schneller zu machen.
Mit so was muss man glauben, oder man muss es lassen.
Das steht doch jetzt nicht ohne Grund. Pass auf, sag ich doch.
Was machst du für krasse Sachen denn?

Nix in leben so nehmen, wie es kommt. Man muss die leute zusammenscheissen ohne Ende, und Es bringt nix. Ich versteh dich überhaupt nichts an!
Wie? Ich versteh' dich nicht.
Die Zeit vergeht.

Was der weg zu einer besseren Gesellschaft sei?
Auch die Foren die man nicht mehr ganz gerecht wird. Solche Gespräche sind in Wahrheit ein Quiz.
Ist der Satz gemeint? Das leben ist ein künstlerisches Remix-Tagebuch.
Naja, diese so genannte Szene-Literatur. Wir sind nicht Generation Golf sondern Children of the Bong.