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Soundtrack



u.f.orb
Quasi als Soundtrack zu den fantastischen Lesetipps, dementsprechend mit Electronic Ambience und Triphop, beginnt diese Liste schon abgespaced, steigert sich aber noch in Vielfalt und Härte, so wie eine gute Raum und Zeit Session bei Klaus Fiehe. Aber erstmal wenig Beats und viel Atmosphäre bei The Orb und den Excursions in Ambience ("Open your minds, your hearts, your very souls, good people ...").

Orbital 2 ist eins der harmonischeren Orbital-Alben, mit den Tracks Lush und Halcyon, oder dem Vorgänger Orbital mit diversen Lush-Mixes.

Monster Magnet: Spine of God
Das Thema Hiphop lasse ich mal ganz aus, trotz vieler toller Tracks und Sounds, ebenso die arabische (Cheb Khaled, Natasha Atlas), pakistanische (Nusrat Fateh Ali Khan) und indische Musik, ebenso Psychedelic Trance (Goa), aber alle Elektronikskeptiker können jetzt doch noch einmal aufhorchen und sich die folgende Band reinziehen: Monster Magnet (Spine of God, Dopes to Infinity, Tab) haben nicht nur Motorräder sondern auch den Sinn für völlig abgedrehten, psychedelischen Hardrock. Queens of the Stone Age ziehen ähnliche Saiten auf wie Monster Magnet, aber es schwingt auch ein Hauch von Rausch (der Musikgruppe Rausch, aber vom Rausch an sich zweifellos auch), Radiohead (Härte mit sehr ruhigen Augenblicken) und Urge Overkill mit. Wenn man abgedrehte und psychedelische Rockmusik will, sind Queens of the Stone Age erste Wahl. Die Brasilianische Band Diafanes vereint harte Rockmusik mit märchenhaftem Gesang. Rock-Ikonen Metallica und Iron Maiden beweisen erstens, dass auch die 80er besser waren als ihr Ruf, und zweitens dass man auch nach 20 Jahren auf der Bühne seinem Stil treu bleiben kann.


... zu Primal Scream's Screamadelica (mit Inner Flight), My Bloody Valentine's Loveless, der Essence vom Guy Called Gerald, dem Puls Der Zeit (NDW remixed vom damals noch fitteren Mad Professor), zu mehr abgedrehten und härteren Sounds ...

... und zu rockigen mittelaterlichen Klängen wie von Schelmish und Subway to Sally:


Stereolab haben unglaublich viele Alben produziert. Sie können live ziemlich rocken, auf ihren Alben bauen sie Traumwelten aus Klängen. Eins der besten heißt ganz treffend Dots and Loops. Mit der Zeit schleicht sich mehr und mehr Breakbeat ein.

Future Sound of London
Von Dots and Loops zu Dots and Dashes (Subfield), zu den Future Sound of London (Papua New Guinea, Lifeforms, Dead Cities, We have Explosive), zu ACEN (Trip II The Moon - Kaleidoscopiklimax Mix), zum Eboman (Bounce to Diss EP), und warum nicht auch zu den Rockers HiFi (Mish Mash, Fusswalk, Overproof) um ein bisschen Dub in die Ohren zu bekommen, und zum Dub House à la Dreadzone (360°, Second Light), zum verrückten Lee Perry (zusammen mit Dub Syndicate auf dem Album Time Boom X de Devil Dead - beide in Bestform).

Zu Morcheeba (Who can you trust?, Trigger Hippie), Moloko, Portishead (Dummy - der Beginn von "Trip Hop". Der Sound regnerischer Herbstspaziergänge ...)

In den Achtzigerjahren gab's keinen PC, kein Handy und keine Playstation, sondern den C64. Sein Sound lebt weiter in diversen Synties mit dem originalen SID-Chip und in den Mixes der Output 64 Compilation.

Music for the jilted generation
Die Neunziger brachten nicht nur bereits genannten Triphop in die Welt, sondern auch UK Hardcore, Breakbeats und Drum'n'Bass. Beginnen wir 1992 mit der noch jungen Techno-Szene und On a Ragga Tip von SL2, vergessen auch Fat Boy Slim (damals nach dem Ende der Housemartins als Beats International unterwegs), Moby und Red Snapper nicht, vor allem aber die unüberhörbaren Prodigy (Out of Space, Fire, Smack my B**** up) und die Block Rockin' Beats der Chemical Brothers.

Auch hart und nicht "downbeat" im chilligen Sinne ist der Downbeat in the Jungle Sampler mit dem Original Nuttah und anderen Jungle Breakbeat Anthems. Da dürfen auch die Remixe des Rastas im Anzug nicht fehlen: Barrington Levy (Here I come). Zufällige Namensgleichheit mit Jungle-Pionier General Levy. A propos Pionier, Wegbereiter der House Music Bomb the Bass sind ebenso wie Coldcut ein bisschen zu unrecht in Vergessenheit geraten.
Wiederentdeckenswert ist die gute Nicolette (No Government, auf dem Album Let No One Live Rentfree in Your Head).
Bentley Rhythm Ace, die Freestylers, DJ Food, Senser (Stacked Up, The Switch), Front 242, Kraftwerk, Geyser, Aphex Twin, Extreme Possibilities, Audioactive (Happy Happer) ...